Laptop in der Uni?

Ein Studium ohne PC mit Internetzugang ist heute kaum denkbar – und mit Sicherheit auch kaum machbar. Doch stellt sich vielen die Frage, ob es sinnvoll wäre, einen Laptop mit in die Uni zu nehmen, um damit in der Vorlesung sich parallel die Folien des Professors anzusehen und ggf. mit Notizen zu ergänzen. Die meisten Professoren stellen ihre Skripte vor der jeweiligen Vorlesung als pdf oder Powerpoint online, so dass man sie sich nur noch zu downloaden braucht. Sicherlich ist es von Vorteil, sich diese direkt in der Vorlesung zu downloaden: Einmal hat man garantiert die aktuellste Version und andererseits spart man auch noch eine Menge Papier und Toner, wenn man sie sich nicht ausdruckt, sondern eben nur digital abspeichert. Allerdings ist es auch so, dass nicht jeder etwas mit den reinen digitalen Versionen anfangen kann. Manche Lerntypen brauchen die Skripte direkt ausgedruckt vor sich, um dann dort ihre Anmerkungen mit dem Stift zu machen oder in den abgebildeten Graphiken herumzumalen. Das ist, wie besagt, typabhängig.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist allerdings erfahrungsgemäß relativ typunabhängig: Wenn man mal einen Blick über die sichtbaren Monitore in der Vorlesung wirft, stellt man schnell fest, dass dort alles Mögliche zu sehen ist, aber nur in den seltensten Fällen das aktuelle Skript. Die beliebtesten Anwendungen sind Facebook, youtube und Flaschgames, welche mit anderen Kommilitonen direkt im Multiplayer gespielt werden. Dass das auf Kostend er Aufmerksamkeit geht, braucht man wohl nicht zu betonen. Dieser Ablenkung kann man sich nur schwer entziehen, so dass es generell besser ist, den Rechner zu Hause zu lassen.

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